Trauercoaching & Trauerbegleitung

Trauer – viel mehr als Traurigkeit und Schmerz.

Verluste brin­gen Trauer mit sich. Nicht nur, wenn ein gelieb­ter Mensch stirbt oder wir etwas beson­ders Wertvolles ver­lo­ren haben. Für jeden Menschen ist das berech­tig­ter­wei­se etwas ande­res. Der Arbeitsplatz, ein Haustier als treu­en Gefährten, eine Ehe, die Kinder, die aus dem Haus gehen und es kann sogar etwas oder jemand sein, den wir als Widersacher; als Feind betrach­tet haben. Möglicherweise der Verlust von Wahlfreiheit, Fähigkeiten oder gar ein Körperteil oder Organ. Wir sind abso­lut nicht in der Lage, uns vor allem Schmerz, Enttäuschungen und ver­ta­ner Zeit zu bewah­ren. Verluste sind Teil unse­res Lebens und unvermeidlich.
Trauercoaching - Trauerbegleitung

Trauer hält sich nicht an Regeln! Sie ist ein komplexer Prozess, der so einzigartig und vielfältig ist wie der Mensch selbst, der den Verlust erlitten hat.

Trauer hält sich nicht an Regeln!

“Das, was wir sind, sind wir durch alles, was wir ver­lo­ren haben und dadurch, wie wir mit die­sen Verlusten umge­gan­gen sind.”
– Jorge Bucay – 

Trauer kommt mit Wucht und star­ken Gefühlen. Angst, Wut, Schmerz, Traurigkeit, Scham, Schuld und mög­li­cher­wei­se mit Erleichterung. Ein Mix aus ambi­va­len­ten und uner­wünsch­ten Gefühlen. Sie erin­nert uns an die Vergänglichkeit des Lebens und hält sich an kei­ne Regeln. Die vier Phasen der Trauer nach Verena Kast geben Orientierung, aber bedeu­ten nicht, das die Trauernden sie in der Reihenfolge nach­ein­an­der erle­ben. Die Phase des  NICHT-WAHRHABENS-WOLLENS, die Phase der auf­bre­chen­den Emotionen, die Phase des Suchens und Sich-Trennens und die Phase des neu­en Selbst- und Weltbezuges ver­lau­fen nie strin­gent und unter­lie­gen auch nicht einer zeit­li­chen Begrenzung. Die Art und Weise der Trauerarbeit und hängt neben der Persönlichkeit des Trauernden auch von sei­ner Beziehung zum Verlorenen und der Welt ab. In allen Phasen kann es zu Schwierigkeiten kom­men, die sich ohne Unterstützung schnell mani­fes­tie­ren kön­nen und ein Stagnieren des Trauerprozesses zur Folge haben.

In Zeiten der Trauer werden große Mengen Stresshormone ausgeschüttet.

Die meis­ten Menschen fürch­ten die Trauer, denn es wird eine gro­ße Menge an Stresshormonen aus­ge­schüt­tet, die den Trauernden lan­ge in einem emo­tio­na­len und kör­per­li­chen Ausnahmezustand hal­ten. Der Trauernde zieht sich in sich zurück, bewegt sich weni­ger und reagiert kaum auf posi­ti­ve Reize. Die tie­fe Traurigkeit der trau­ern­der Menschen brei­tet sich aus und ist anste­ckend, wie Studien zu den Spiegelneuronen bele­gen. Diesen Ausnahmezustand aus­zu­hal­ten ist nicht nur für die Trauerenden schwer, son­dern auch für Angehörige und Freunde. Dieser kom­ple­xe Prozess, Verluste zu ver­ar­bei­ten ist bis heu­te noch nicht gut ver­stan­den. Er ist geprägt von Vorstellungen, die aus dem letz­ten Jahrhundert stam­men, von dem, was gut und rich­tig für Trauernde. Um wen oder was getrau­ert und wie lan­ge und inten­siv getrau­ert wer­den darf. Regeln, an die sich die Trauer nicht hält. Der Prozess der Trauer ist so ein­zig­ar­tig und indi­vi­du­ell, wie die Menschen sind.

Gerne unter­stüt­ze ich Sie pro­fes­sio­nell in allen Phasen. Ich schaue mit Ihnen zurück auf das, was war, hel­fe Ihnen Abschied zu neh­men und schaue mit Ihnen auf Lösungen für das, was ist und vor Ihnen liegt.

Sprechen Sie mich jeder­zeit ger­ne an.